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Pressemitteilung:
Aachen , 24. April 2012
AfA Aachen-Stadt: Aufruf zum 1. Mai
Was wir fordern: Gute Arbeit, gerechte Löhne, soziale Sicherheit
Stärkung der Normalarbeitsverhältnisse, unbefristet und sozial abgesichert
Schaffung eines gesetzlichen Mindestlohns von mindestens 8,50 Euro
gleicher Lohn für Frauen und Männer und Leiharbeiter für gleiche Arbeit
prekäre Beschäftigungsverhältnisse müssen wirksam bekämpft werden
die Energiewende darf nicht zu Lasten der Beschäftigten gehen
die Chancengleichheit im Bildungssystem muss endlich wirksam vorangetrieben werden
Erbschaften und Vermögen müssen angemessen besteuert werden
Wir fordern die künftige Landesregierung NRW auf, die Ausbildungsgarantie schnell und wirksam umzusetzen!
Ein Job muss zum Leben reichen, darum Mindestlohn jetzt!
Konsequente Einschränkung der Minijobs durch gesetzliche Regelungen, die den Drehtüreffekt von festen Beschäftigungsverhältnissen zu prekären Minijobs unmöglich machen.
Konsequente Einschränkung von Leih- und Zeitarbeit! Keine Leih- und Zeitarbeit länger als 3 Monate – dann feste Anstellungen
Keine Rente mit 67!
auch dann nicht, wenn 50 % aller über 60jährigen versicherungspflichtige Arbeitsplätze haben. Frage: Was geschieht mit den übrigen 50 %? Deren damit verbundenen Rentenkürzungen können wir nicht hinnehmen!
Rolf Winkler,
Vorsitzender der AfA Aachen-Stadt
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